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| 4.101 Forumbeiträge
Titel: Gebühren-Boykott des (N)AStA
Wieder mal blamiert sich der "AStA" (das "(N)" steht oben für "Nicht", ich fühl mich vom AStA nämlich nicht vertreten, also nicht-allgemein) mit einer lächerlichen Aktion gegen Studiengebühren. Wieder einmal wird unser Geld verheizt, anstatt sich für eine sinnvolle Verwendung der Gebühren einzusetzen.
Dabei kann nicht mal der AStA garantieren, dass alle Boykotteure nicht exmatrikuliert werden. Das kann durchaus vorkommen, alle, die diesen albernen Boykott unterstützen, sollten sich darüber im Klaren sein. Des weiteren: wer garantiert, dass das Geld, dass an das Treuhandkonto geht auch wieder zurück kommt? So wie der AStA arbeitet, kann man da wohl kaum sicher sein. Außerdem ist es doch total lächerlich zu glauben, dass durch solche windigen Aktionen die Gebühren zurück genommen werden.
Was haltet ihr von dieser Aktion? Beteiligt ihr euch? Was haltet ihr vom AStA, der lieber Ideologien verbreitet als die Studierenden ordentlich zu vertreten?
Edit: sehe erst jetzt, dass es einen Thread schon über den Boykott an sich gibt. Mein Beitrag bezieht sich aber ja mehr auf den AStA, also bitte nicht schließen.
Was fasst der da an!? Da will ich anfassen!
Nr. 1 | 30.11.06 | 12:24
| 4.101 Forumbeiträge
Demos, Flugblätter, diese Aktion, Plakate... alles Geld, dass für Meinungen Einzelner und Ideologien ausgegeben wird. Immerhin bekommt der AStA Geld aus dem Uni-Haushalt, bald müssen wir, frei nach Gummihuhn, für solche lächerlichen Aktionen bald mehr Studiengebühren zahlen.
Was fasst der da an!? Da will ich anfassen!
Nr. 2 | 30.11.06 | 12:54
| 90 Forumbeiträge
Puh Herrschaften, hier liegt aber einiges im Argen.
Ich will mal versuche, das ganze etwas sachlicher zu gestalten.
Vielleicht erst mal was Generelles: der AStA bekommt kein Geld aus dem Uni-Haushalt. Die finanziellen Mittel des AStA kommen aus der Studierendenschaft. Jede/r Studierende zahlt im Semester 10,23 € an den AStA. Wie dieses Geld verteilt wird, steht im Haushaltsplan der 1. vom Studierendenparlament verabschiedet wird und 2. der Prüfung des andesrechnungshofes unterliegt. Dieser Haushaltsplan ist sowohl im AStA als auch an der offiziellen Aushangstelle im Schloß (Eingang Präsidentenflügel) für alle einzusehen.
Dann zu der Frage, wen der AStA überhaupt vertritt. In erster Linie alle Studierenden. Und da muss man dann auch mal zugestehen: nach bestem Wissen und Gewissen. Aber die Zusammensetzung des AStA wird natürlich maßgeblich durch die Wahlen des Studierendenparlaments bestimmt. Da es im Studierendenparlament momentan eine linke Mehrheit aus Jusos, Grünen und kleinen Strolchen (die linke HSG) gibt, ist auch der AStA dementsprechend zusammengestellt worden.
Das man eher von Ideologie-Verbreitung als von linker Hochschulpolitik spricht ist schade, liegt aber sicherlich im Auge des Betrachters. Allerdings muss eines ganz klar sein. 1. die Wahlen im kommenden Januar entscheiden auch über die Bildung des nächsten AStA und 2. bei einer Wahlbeteiligung von knapp über 20% (bei den gerade stattgefundenen Senatswahlen gab es eine Wahlbeteiligung von 13,5% (!!!) bei den Studierenden) ist natürlich noch viel Luft nach oben. Es empfiehlt sich hier, wie immer, wenn man zeigen will, dass alles Scheisse ist, sich zu informieren und evtl. sogar politisch zu engagieren, um eine Änderung der von ChixxTerminator als negativ dargestellten Situation herbeizufüren.
Ich als ehemaliger Finanzreferent des AStA kann nur sagen, dass es auch für ein wichtiges studentisches Gremium sehr schwierig ist, die Interessen möglichst vieler zu vertreten, wenn gerade mal jede/r Fünfte bereit ist, durch eine Abgabe des Stimmzettels die eigene Meinung zu äussern.
Und nun die Frage, ob dieses Forum genutzt werden soll, um sich über den AStA zu informieren oder den vom AStA initiierten Boykott der Studiengebühren.
Ich denke, es gibt bei beidem Klärungsbedarf.
Wo nur die Sonne scheint ist meistens Wüste
Nr. 3 | 30.11.06 | 13:28
| 541 Forumbeiträge
Back to Topic :
Der Asta kann in der Tat niemandem versprechen, dass die Uni keinen exmatrikuliert. Das einzige Argument ist, dass sich die Uni ein solchen Aufruhr nicht leisten kann, wenn sie 25 % der Studenten exmatrikuliert. Klar könnte das den Ruf der Uni schädigen, aber was hat sie denn für eine Wahl? Sie muss nunmal die Studenten exmatrikulkieren, die sich nicht zum Semester zurückmelden.Und die Rückmeldung ist nur vollständig, wenn das Geld komplett auf dem Unikonto eingeganden ist, also der Rückmeldebetrag und die Studienbeiträge. Wenn nur ein Teil dieses Betrages eingeht (egal ob Rückmeldebeitrag oder Studienbeitrag) , ist die Rückmeldung nicht erfolgt.
Die Befürworter des Boykotts geben desweiteren an, dass durch eine solche Aktion Druck auf die Landesregierungen ausgeübt werden kann. Das ist nicht der Fall in Niedersachen, da unsere Landesregierung die komplette Verantwortung für die Erhebung der Studienbeiträge an die Unis übertragen hat. In den Verträgen zwischen den Unis und dem Land ist auch festgehalten, dass die Unis auch die Verantwortung für etwaige Ausfälle aus den Studienbeiträgen tragen müssen.Es juckt somit die Landesregierung nicht, ob die Studenten exmatrikuliert werden oder die Uni weniger Geld hat. Die Folgen trägt die Uni und somit kann man keinen Druck auf die Landesregierung ausüben.
Womit wir bei den Folgen wären. Ein Boykott schadet also nur der eigenen Uni und geht somit direkt auf die Kosten von Studium und Lehre, da in Osnabrück der Großteil der Mittel in diesen Bereich gehen soll und bereits geht. Bereits dieses Semester hat die Unileitung jedem Fachbereich Mittel zur sofortigen Verwendung bereitgestellt, die aus dem Topf der Studienbeiträge kommen, vorausgesetzt sie werden für Studium und Lehre eingesetzt.Fehlen Studienbeiträge, so leiden exakt diese Bereiche darunter und somit die Studenten.
Außerdem würde die Uni an Glaubwürdigkeit verlieren, wenn sie 25% der Studenten bevorzugt und sie immatrikuliert lässt, obwohl sie nicht bezahlt haben.Meiner Meinung nach kann die Uni also sehr wohl die Studenten exmatrikulieren, die nicht komplett bezahlt haben. Ein Modell wäre ja zum Beispiel, dass die Uni diejenigen vorläufig exmatrikuliert und sie nachträglich wieder immatrikuliert werden, wenn bis zu einem Tag X im Sommersemester der Restbetrag eingegangen ist.Ansonsten wird man endgültig exmatrikuliert und der bereits eingegange Betrag wird erstattet (natürlich ohne Zinsen).
Da wir nunmal Studienbeiträge haben, sollten wir uns besser mit den verteilenden Stellen zusammensetzen und uns für einen sinnvollen Umgang mit den Studienbeiträgen einsetzen.
Nr. 4 | 30.11.06 | 13:56
| 11 Forumbeiträge
Ich verstehe diese ganze Boykottaktion nicht so ganz:
Die Studiengebühren sind beschlossen. Punkt.
Die Unis sind auf die Studiengebühren angewiesen, da sie weniger staatl. Förderung erhalten, daher glaube ich schon, dass sie die Stundenten, die keine Studiengebühren bezahlen, exmatrikulieren werden.
Bevor ich dem ASTA 500€ auf ein "Treuhandkonto" überweise, wo die mit den Sprachkursgebühren schon Zuordnungsprobleme haben ("Bezahlt das Geld lieber in bar in einer Sprechstunde, mit Überweisungen haben wir's nicht so"), bezahl ich die doch lieber der Uni und bin auf der sicheren Seite.
Das Geld muss ich bisdahin doch so oder so haben (entweder ASTA oder Uni)!
Ich bin sicherlich kein Befürworter der Studiengebühren, aber diesen Boykott emfinde ich als reine Zeit- und Energieverschwendung!
That what doesn't kill us makes us stronger
Nr. 5 | 01.12.06 | 17:39
| 192 Forumbeiträge
Was mich vielmehr wundert ist, dass man des öfteren auch das Argument hört, dass die Uni es sich rein finanziell schon nicht leisten könnte 25% der Studenten zu exmatrikulieren. Mal abgesehen davon, dass ja sowieso erstmal dahin gestellt sei wie man auf diese 25% gekommen ist, und ob die überhaupt erreicht werden, hat doch die Uni durch die restlichen - zahlenden - 75% Studenten erhebliche Mehreinnahmen als zuvor.
Nr. 6 | 01.12.06 | 17:59
| 9.856 Forumbeiträge
Meine Güte Jan wie gehst DU denn ab?
Es freut mich sehr, dass du (und auch ich) die Studiengebühren zahlen können, aber 90% in meinem Freundeskreis können das nicht.
Darum mache ich bei dem Boykott mit.
Zur Exmatrikulation:
1) Die Verwaltungskosten werden überwiesen, nur die Studiengebühren gehen nicht an die Uni.
2) Die Uni ist verpflichtet, mindestens EINE Mahnung fristgerecht zu verschicken, bevor sie exmatrikuliert, bevor diese Mahnungen rausgehen soll das Geld überwiesen werden, wenn die Aktion scheitern sollte, sollten keine 25% zusammenkommen (was sehr unwahrscheinlich ist) wird das Geld sofort überwiesen.
3) Jeder ASta in Deutschland hat einen Anwalt gewählt, der das Treuhandkonto verwaltet, der ASta selber macht NICHTS mit dem Geld.
4) Jeder Studierende kann, wenn er kalte Füsse bekommt, sein Geld von Treuhandkonto wiederholen und es der Uni überweisen.
5) Eine Universität kann es sich nicht leisten 25% ihrer Studenten zu exmatrikulieren, das die dann die Studiengebühren, wie auch die Verwaltungskosten verliert.
das sind bei unserer Universität 1.698.550EUR, haltet euch das mal vor Augen, das ist kein Pappenstiel - die Chance, dass mehr Leute mitmachen ist sehr hoch.
6) Die Universitäten bekommen Zuschüsse vom Staat, die ebenfalls nach den Studierenden berechnet werden, sollte die Uni 25% spontan exmatrikulieren, bekommen sie um einiges weniger Zuschüsse.
Sehr informativ ist die Seite der Universität Hamburg zu diesen Thema:
http://www.gebuehrenboykott.de/
Gründe für den Boykott und gegen ihn:
DAFÜR:
1) Uns wurde vor drei jahren noch versprochen, dass in Niedersachsen das Erststudium Gebührenfrei bleiben würde - diese Aussage war einer der Gründe, wieso Wulff gewählt wurde, AUCH von Studenten!
2) Die Finanzierungsmöglichkeiten, die bisher angeboten werden sind, gelinde gesagt - für den Arsch. Vor allem weil der Vorschlag, dass man durch deine Gebühren sofort BAföG-berechtigt wird und sich somit nicht noch extra bei Banken verschulden muss abgelehnt wurde.
3) Die Fachbereiche gehen bis auf wenige Ausnahmen leer aus. Es werden nicht mehr Professoren eingestellt, es werden nicht mehr Tutorien angeboten werden - der Fachbereich Sozialwissenschaften ist meines Wissens bisher die einzige Ausnahme, wenn ich falsch informiert bin, korrigiert mich bitte.
4) Es fängt mit 500EUR an und dann wird es immer mehr - wo sind wir dann gelandet, wenn unsere Kinder an die Unis gehen? Bei 5000? Bei 10.000? Bei amerikanischen Verhältnissen vielleicht sogar schon...?
DAGEGEN:
1) Du machst den Mund auf. Dadurch könntest du bei ein paar Dozenten in Ungnade fallen, es gibt nämlich zwischen den vielen Dozenten und Professoren, die ebenfalls GEGEN die Gebühren sind auch ein paar die tatsächlich für diese sind.
2) Bei anderen Unis dieser Welt gibt es Studiengebühren auch - STOPP!
Nehmen wir Unis in den USA, die meisten verwalten sich selber, das Geld bleibt also komplett in den Unis, das ist in Deutschland nicht der Fall.
Gewisse Aktionen bestimmer Personen:
Ich wage ernsthaft zu bezweifeln, dass der AStA, irgendwelche Wände besprüht oder Aufkleber an Fensterscheiben und Automaten klebt.
Ich vermute eher, dass das "übereifrige" andere Studenten sind, die sich NICHT im klaren darüber sind, was sie damit z.T. kaputt machen - oder Studenten, die sich SEHR klar darüber sind, was sie damit anrichten, solche gibt es nämlich auch (O-Ton: "Ich bin für Studiengebühren, dann habe ich keine armen Spasten mehr in meiner Vorlesung sitzen - MEINE Eltern können mein Studium zahlen, selber Schuld wer das nicht kann.").
EDIT: Zum Thema "Die Unis entscheiden selber..."
Wofür die Hochschulen das Geld ausgeben, können sie selbst entscheiden. Besonders begabten oder sozial engagierten Studenten können sie in Eigenregie die Studiengebühren erlassen. Ein Stipendiensystem will Niedersachsen nicht ausarbeiten. Das Land bietet allen Studenten für die Gebühren Kredite mit einem Zinssatz von maximal 7,5 Prozent an. Die Gesamtschulden aus Bafög und Gebühren sollen bei 15.000 Euro gedeckelt werden. Niedersachsen sieht keinen einklagbaren Rechtsanspruch auf bestimmte Leistungen vor, etwa auf mehr Professoren oder eine bessere Uni-Ausstattung. Die Gebühren für Langzeitstudenten steigen zum Wintersemester 2006/2007 von 500 auf 600 bis 800 Euro.
Alles was nichts mit Elephanten zu tun hat ist Irrelephant
"OH MEIN GOTT ER HAT EINE WAFFE! EINE WAFFE! ... Haha angeschissen..." Ich liebe diese Szene
Nr. 7 | 01.12.06 | 20:20
| 541 Forumbeiträge
Alle Fachbereiche sollten in den letzten Wochen einen Brief von der Unileitung erhalten haben, in dem eine Summe für Studium und Lehre angegeben ist, der zur sofortigen Verwendung den Fachbereichen zur Verfügung gestellt wurde, eben aus den Studienbeiträgen. Im Fachbereich WiWi sind auch schon die ersten AKtionen am laufen (jeder Prof hat Geld für Tutoren, Bücher etc bekommen).
Jeder sollte bei seinen studentischen Fachbereichsratsvertretern bzw. Studienkommissionsvertretern nachfragen, ob ihnen das bekannt ist.Die Studienkommission ist nämlich für die Verteilung dieser Gelder verantwortlich und hier stellen die Studenten die Hälfte der Mitglieder.Also macht auch was daraus !
Nr. 8 | 02.12.06 | 10:30
| 437 Forumbeiträge
@ weirdo
Hast du das alles irgendwo rauskopiert und eingefügt oder sind das deine Worte? Das ist schwer vorstellbar, schließlich bist du ja ein vehementer Befürworter der Gebühren und jetzt bei dem Boykott mitmachen, weil deine Leute nicht zahlen können erscheint mir ein wenig kurzsichtig, das Problem war vorher schon abzusehen..
Aber gib ihnen doch einfach Tipps zur Studienfinanzierung wie du das vor ein paar Monaten immer gemacht hast. "Also 83€ im Monat sollten für jeden aufzubringen sein". Waren das nicht deine Worte?
Nr. 9 | 02.12.06 | 16:47
| 4.101 Forumbeiträge
Es wundert mich, wie schnell du deine Meinung um 100% änderst, Sarah.
Aha. 500€ für die Gebühren haben sie nicht, aber 500€ fürs Treuhandkonto schon?
Interessant. Erklär mir das mal.
Ich hoffe, dass alle Boykotteure exmatrikuliert werden. Schließlich ziehen sie ihren ideologischen Mist auf Kosten der zahlenden Studenten durch.
Bitte mal drüber nachdenken! Asozial nennt man das auch.
Immer nur wollen, wollen, wollen. Keine Gebühren, BAFöG, Befreiung von den Sozialversicherungsbeiträgen... was ist denn an den Krediten so schlimm? Dass man mal selbst investieren muss für eine Sache, durch die man später Vorteile hat? Weil man selbst mal den Arsch hochkriegen muss, anstatt alles in selbigen reingeschoben zu bekommen?
Und glaubt ihr ernsthaft, dass sich das Land Niedersachsen drum kümmert, ob ihr zahlt oder nicht? Das ist der Job der Uni. Ihr schadet also nur euer eigenen Uni. Erstens durch die fehlenden Gebühren und zweitens durch die Kosten, die ihr verursacht (Verwaltung, rechtliche Schritte, Mahnungen usw. usf.).
Ihr sägt den Ast ab, auf dem ihr sitzt.
Was fasst der da an!? Da will ich anfassen!
Nr. 10 | 02.12.06 | 17:20
| 8.434 Forumbeiträge
Studienbeiträge mögen den meisten Studenten nicht schmecken, das ist unbestreitbar... aber durch nen Boykott erreicht man nichts. Schon früher wurden Boykotte dieser Art versucht, mit Treuhandkonto, und es hat nix gebracht. Damals gab's dann nur Rückzieher von den Studenten.
Wenn sich die Studenten aber anstelle dessen für die Verwendung der Beiträge einsetzen, dann sind diese Beiträge sehr sinnvoll einzubringen! Bereits jetzt haben wir im Fachbereich WiWi viele interessante Verwendungsmöglichkeiten im Gespräch mit den Professoren gefunden, die (da sie ausschließlich der Lehre dienen) wirkliche Verbesserungen für die Studenten mit sich bringen. Die Studienbeiträge sind in diesem Fall alles andere als ein Ersatz für angeblich ausfallende Mittel aus dem Landeshaushalt.
Aktuelle Infos zur neuen Version gibt es bei stayblue6.de sowie im Forum:
stayblue 6 - Fragen & Antworten.
Nr. 11 | 02.12.06 | 17:38
| 9.856 Forumbeiträge
so, jetzt hab ich mal zeit
google doch, dann siehstes. have fun.
es sind meine eigenen worte.
soweit ich weiß ist der kopf rund, damit man seine meinung ändern kann - oder habe ich da was falsch mitbekommen?
in diesen paar monaten hätte von seiten des staates zur finanzierung viel passieren können - was nicht geschehen ist und ich als ziemliches trauerspiel ansehe.
des weiteren hatte ich gehofft, dass von dem geld mehr in die fachbereiche und die uni selber gehen würde.
das ist auch nicht der fall.
schade.
unter diesen umständen sehe ich nicht ein studiengebühren zu zahlen, wie du sicherlich verstehst.
Alles was nichts mit Elephanten zu tun hat ist Irrelephant
"OH MEIN GOTT ER HAT EINE WAFFE! EINE WAFFE! ... Haha angeschissen..." Ich liebe diese Szene
Nr. 12 | 03.12.06 | 16:15
| 9.856 Forumbeiträge
Aha. 500€ für die Gebühren haben sie nicht, aber 500€ fürs Treuhandkonto schon?
Interessant. Erklär mir das mal.
Ich hoffe, dass alle Boykotteure exmatrikuliert werden. Schließlich ziehen sie ihren ideologischen Mist auf Kosten der zahlenden Studenten durch.
Bitte mal drüber nachdenken! Asozial nennt man das auch.
Immer nur wollen, wollen, wollen. Keine Gebühren, BAFöG, Befreiung von den Sozialversicherungsbeiträgen... was ist denn an den Krediten so schlimm? Dass man mal selbst investieren muss für eine Sache, durch die man später Vorteile hat? Weil man selbst mal den Arsch hochkriegen muss, anstatt alles in selbigen reingeschoben zu bekommen?
Und glaubt ihr ernsthaft, dass sich das Land Niedersachsen drum kümmert, ob ihr zahlt oder nicht? Das ist der Job der Uni. Ihr schadet also nur euer eigenen Uni. Erstens durch die fehlenden Gebühren und zweitens durch die Kosten, die ihr verursacht (Verwaltung, rechtliche Schritte, Mahnungen usw. usf.).
Ihr sägt den Ast ab, auf dem ihr sitzt.
sooo jan
damit auch du glücklich bist:
die 500EUR vom treuhandkonto bekommen die studenten wieder, wenn die aktion erfolg haben sollte.
ich finde es ziemlich unfair von dir, dass du allen die sich die studiengebühren nicht leisten können und sich darum gegen sie einsetzen die exmatrikulation wünschst.
damit setzt du das ein wenig gleich mit: "du kannst dir das studium nicht leisten? na so ein pech, dann mach was anderes."
ich finde deine aussage eher asozial.
und wieso sollte die aktion auf kosten der zahlenden studenten gehen? kannst du mir das mal sagen? sobald du das geld überwiesen hast, hast du spätestens nichts mehr mit der aktion zu tun - WORAUF begründest du deine meinung also?
jan, viele studenten bekommen (wie ich) kein bafög, obwohl sie es nötig hätten. diese menschen haben jetzt schon einen kredit aufgenommen und verschulden sich.
da wir von den studiengebühren selber nichts sehen werden - wieso sollen sie sich noch mehr verschulden?
mir könnte das voll am arsch vorbeigehen, weil ich keine probleme mit der momentanen höhe der gebühren hätte, aber ich sehe nicht ein für etwas zu zahlen von dem ich kein ergebnis zu sehen bekomme!
vielleicht sollte die uni dann überlegen, ein studenten die es sich NICHT leisten können die gebühren zu erlassen - ups ich habe vergessen, das LAND NIEDERSACHSEN hat ja beschlossen, dass sowas nicht möglich ist und nur "besonders begabte" schüler ein kostenloses studium bekommen sollen, wenn überhaupt.
ICH will für meine kinder später keine riesensummen zahlen müssen für die sich alle bis ans lebensende verschulden müssen - inklusive der kinder selber!
nichts gegen ein wenig mehr leistungsdruck beim studium, aber DAS ist übertrieben.
des weiteren widerspricht sich das ganze:
studiengebühren sollen eingeführt werden, damit die studenten schneller studieren - die meisten studenten werden aber NOCH MEHR arbeiten müssen, damit sie sich das studium leisten können und werden somit noch länger brauchen.
super...
Alles was nichts mit Elephanten zu tun hat ist Irrelephant
"OH MEIN GOTT ER HAT EINE WAFFE! EINE WAFFE! ... Haha angeschissen..." Ich liebe diese Szene
Nr. 13 | 03.12.06 | 16:27
| 437 Forumbeiträge
so, jetzt hab ich mal zeit
google doch, dann siehstes. have fun.
es sind meine eigenen worte.
soweit ich weiß ist der kopf rund, damit man seine meinung ändern kann - oder habe ich da was falsch mitbekommen?
in diesen paar monaten hätte von seiten des staates zur finanzierung viel passieren können - was nicht geschehen ist und ich als ziemliches trauerspiel ansehe.
des weiteren hatte ich gehofft, dass von dem geld mehr in die fachbereiche und die uni selber gehen würde.
das ist auch nicht der fall.
schade.
unter diesen umständen sehe ich nicht ein studiengebühren zu zahlen, wie du sicherlich verstehst.
Klar versteh ich das, wollte es ja nur erklärt bekommen
Nr. 14 | 03.12.06 | 16:43